Süddeutsche Zeitung, 27.01.2017

"Es braucht kein berühmtes Orchester, keinen Pultstar und auch nicht drei Tasten-Löwen, auf dass ein reines Mozart-Konzert zu einem beglückend runden und inspirierten Abend mit einer Symphonie und Konzerten für ein bis drei Klaviere wird - im Gegenteil: Zu Mozarts 260. Geburtstag spielten die mit Bläsern vertärkten 'Europamusicale Festival Strings' unter Olivier Tardy in der Philharmonie... Das Konzert begann mit einer herrlich jugendfrischen, ebenso charmanten wie eleganten Linzer Symphonie, die schon im ersten Satz zeigte, wie genau der mit jungen Musikern durch seine Tätigkeit nicht zuletzt an der Staatsoper erfahrene Olivier Tardy gearbeitet haben muss: fein abgestimmt Holz- und Blechbläser, zart und doch intensiv schimmernd die Geigen, präzise stützend die übrigen Streicher."
Klaus Kalchschmid, Fein abgestimmt. In: Süddeutsche Zeitung. 27.01.2017

Süddeutsche Zeitung Ebersberg, 05.03.2017

"Zwar hatte sich Olivier Tardy schon zuvor auf die französischen Stücke des Programms gefreut; das Lieblingswerk des französischen Dirigenten aber hat der Ungar Zoltán Kodály komponiert: die 'Tänze aus Galántha'... In faszinierender Geschlossenheit und mit ganzer Seele entwickeln Dirigent, Solist und Orchester den Zauber dieser Komposition. Tardy dirigiert mit Herzblut, mit dem ganzen Körper zelebriert er diese Klangsprache, die, so wie Kindheitserinnerungen oft, an tiefe Empfindungen rührt."
Rita Baedeker, Poetische Serenade: In: Süddeutsche Zeitung Ebersberg. 05.03.2017

Märkische Allgemeine, 28.11.2016

"Am Dirigentenpult stand diesmal der Franzose Olivier Tardy, der dem Brandenburger Klangkörper nicht unbekannt ist. Ein höchst kundiges Dirigat war zu konstatieren, das zugleich mit frischem Wind nicht geizte. Tardy bot mit den Symphonikern all das, was man sich von einem Konzert wünscht: einen sinfonischen, aber nicht lastenden Orchesterklang, zügige Tempi und saubere Phrasierungen, einen, der die Partituren transparent macht."
Klaus Büstrin, Ein unentwegtes Schillern bei französischer Musik. In: Märkische Allgemeine. 28.11.2016

Schwarzwälder-Bote, 31.01.2016

"Der französische Dirigent Tardy [...] bewies neben der profunden Partiturkenntnis eine ausgeprägte, mit leichtfüßigem Temperament gepaarte künstlerische Reife, alles jenseits diktatorischer Ambitionen. Gerne folgten die Musiker seinen klaren Visionen und Anweisungen und bauten auf gemeinsamer organischer Wellenlänge dynamische Kontraste (bemerkenswert das hauchdünne, doch klangvolle Piano) und malerische Klangbilder mit erlesenen Soli (2. Satz), das Scherzo hingegen füllten sie mit den von agogischer Finesse durchtränkten elegant-emotionellen Spannungen."
Maria Kosowska-Németh,Nur Schumann macht Freude. In: Schwarzwäder-Bote. 31.01.2016.

Mittelbayerische Zeitung, 12.01.2015

„Beim Neujahrskonzert im Landshuter Rathaus nahmen Olivier Tardy und Gerold Huber die Tempi bei Beethoven sehr genau, beließen es im Allegro beim „moderato“, gestalteten das „Andante con moto“ in der Gegenüberstellung von archaisch anmutendem Unisono-Tutti in Moll und lyrisch-ariosem Dur des Soloinstruments als Vorausschau auf die musikalische Romantik und fanden im Schluss-Rondo zu federnder Leichtigkeit.″
Gerhard Heldt, Gerhaher und Huber glänzen in Landshut. In: Mittelbayerische, 12.01.2015.

Südwest Presse, 04.08.2014

„Geführt durch Olivier Tardy am Taktstock, zeigte das Orchester temperamentvollen Überschwang wie weich abgefederte Spiellust.″
Simon Wagner, Sehnsucht und Leidenschaft. In: Südwest Presse, 04.08.2014.
Reutlinger General-Anzeiger, 04.08.2014

„Die Württembergische Philharmonie stürzt sich unter dem temperamentvoll leitenden Olivier Tardy mit Engagement in dieses Farbenspiel.″
Armin Knauer, Spanisches Feuer auf zwölf Saiten. In: Reutlinger General-Anzeiger, 04.08.2014.

Passauer Neue Presse/Deggendorfer Zeitung, 22.03.2014

„Am Ende reagierten die Zuhörer wie elektrisiert förmlich in einer Explosion zurückgehaltener Begeisterung. Adressaten dieses Jubels waren ganz vorn der junge Cellist Maximilian Hornung, das 'Gebläse' der Niederbayerischen Philharmonie und Gastdirigent Olivier Tardy. Ihnen allen war eine einfach mitreißende Wiedergabe des in vielen Teilen auch skurril-heterogenen Cellokonzerts von Friedrich Gulda aus dem Jahr 1981 gelungen. Da konnte kein Auge trocken bleiben, weil hier ein Solist von absoluter Weltklasse gewirkt hatte, die Bläser des Orchesters in Können und Spiellaune auf höchster Ebene agierten, geführt von einem impulsstarken Dirigenten, der neben der Präzision auch jenes Element ins Spiel brachte, das man als musikantisch bezeichnet.″
Hermann Schmidt, Können von Krach bis Kantilene. In: Passauer Neue Presse/Deggendorfer Zeitung, 22.03.2014.

Süddeutsche Zeitung, 31.12.2013

„Die PKF-Prague Philharmonia unter Olivier Tardy ließ uns [...] hinter den geballten Energieladungen der ‚Schicksalssinfonie’ auch viel abgetönte Piano-Feinarbeit entdecken, den zärtlichen Wechselgesang der Holzbläser im Andante oder ihren elegischen Gesang im Finalsatz (Tardy ist schließlich Soloflötist an der Bayerischen Staatsoper).″
Klaus P. Richter, Feinarbeit. „Genie und Wahnsinn″ – drei Konzerte mit Beethoven. In: Süddeutsche Zeitung, 31.12.2013, R18.

Stuttgarter Nachrichten, 28.11.2013

„Nach der Pause hatte man sodann Gelegenheit, die Stuttgarter Philharmoniker mit dem Dirigenten Olivier Tardy, der kurzfristig für Vladimir Fedoseyev eingesprungen war, mit Franz Schuberts großer Sinfonie in C-Dur zu erleben. [...] Sichtlich motiviert von der direkten und präzisen Zeichengebung Olivier Tardys fanden die Philharmoniker zu einer Gestaltungseinheit zusammen, die zu jedem Zeitpunkt von vital zupackendem Musizieren gekennzeichnet war. Lebhafter Applaus im voll besetzten Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle.″
Hermann Wilske, Der Exzentriker. Stuttgarter Phiulharmoniker mit Ivo Pogorelich am Flüger. In: Stuttgarter Nachrichten, 28.11.2013.

Nürnberger Nachrichten, 13. August 2013

„Dem 'hornsound' gelang mit kleinen Einschränkungen alles absolut professionell: mit sicherem Tonansatz, einer breiten Klangpalette und in schönstem Einklang mit dem von Oliver Tardy in romantischem Schwung geleiteten Orchester...
Schönes Profil entwickelte das bljo ansonsten mit Maurice Ravels Walzer-Huldigung ("La Valse") unter dem Eindruck der Weltkrieg-I-Erfahrung: ein Interpretationskunststück. Und schließlich mit der Albeniz- 'Suite Espanola': keine Postkartengrüße, sondern die Inkarnation spanischer Musik: Tardy dirigierte eine sehnsuchtsvolle Sevillana, schwelgerisch aufblühenden Klang in 'Castilla', schmissig den Abschluss 'Cataluna'. Ohne Zugabe ging das natürlich nicht ab.″
Uwe Mitsching, Tiefer Griff in die Farbenkiste. In: Nürnberger Nachrichten, 13.08.2013 – Gastkonzert des Bayerischen Landesjugendorchesters.

Allgäuer Zeitung, 14. August 2013

„Dirigent Olivier Tardy versteht es, die jungen Musiker hörbar für die Werke zu begeistern, die an diesem Abend auf dem Programm stehen. Farbenreich schillern die fünf Stadtporträts, die Tardy aus der 'Suite Espagnola' von Isaac Albeniz ausgewählt hat. Die Tänze, die Sevilla, Cadiz oder Granada symbolisieren, sprühen nur so vor andalusischem Temperament.
Wirklich staunen macht aber, wie souverän die jungen Musiker mit dem komplexen Poème choreographique "La Valse" von Maurice Ravel zurechtkommen.
Diese 'Apotheose des Wieners Walzers' wird zu einem eindringlichen Abgesang auf eine Gesellschaft, die in den Schrecken des ersten Weltkriegs versinkt.
Wobei Gewalt und Chaos sehr drastisch vor Ohren geführt werden. Doch auch die Klangraffinesse kommt nicht zu kurz. Wie aus weiter Ferne dringen zu Beginn erste Ahnungen eines Walzers ans Ohr, werden deutlicher, sammeln sich, erhalten immer mehr Schwung und steigern sich über viele Nuancen hinweg zu soghaftem Rausch.″
Klaus Schmidt, Verbeubung vor der Vergangenheit. In: Allgäuer Zeitung, 14.08.2013 – Gastkonzert des Bayerischen Landesjugendorchesters.

Landshuter Zeitung, 7. Januar 2013

„Bei all der dunklen Farbe mangelte es den musikalischen Neujahrswünschen nicht an tiefstem Empfinden. Das war zum guten Teil dem musikalischen empfindsamen Temperament des Dirigenten Olivier Tardy zu verdanken.″
Eberhard Iro, Neujahrswünsche in Moll, in: Landshuter Zeitung, 07.01.2013 - Neujahrskonzert des Niederbayerischen Kammerorchesters.

Straubinger Tagblatt, 9. Januar 2012

„Das Niederbayerische Kammerorchester unter der Leitung von Olivier Tardy folgte den Intentionen des Pianisten mit großem Feingefühl.
Ein Neujahrskonzert ohne Polka? Geht nicht! Also spielte das Niederbayerische Kammerorchester unter Olivier Tardy von Johann Strauß (Sohn) die bekannte „Annen-Polka" und ein kurzes Stück von Leo Delibes aus dem Ballett Sylvia, „Pizzicato", wie der Name schon aussagt, mit gezupften Saiten der Streichinstrumente. Wie jedes Jahr, wieder ein Neujahrskonzert in gekonnter Mixtur aus beschwingt Leichtem und hoher Kunst, offeriert von hervorragenden Künstlern!″
Theodor Auer, Neujahrskonzert. In: Straubinger Tagblatt, 09.01.2012.

Süddeutsche Zeitung, 22. Februar 2011

„Zum Schluss aber zeigten die Symphoniker, dass sie sich von Mozarts Genie anstecken lassen können. So geriet ihnen unter Olivier Tardys stets auf Artikulation und Akkuratesse achtender Leitung die Aufführung der 'Prager' Symphonie KV 504 schwungvoll und engagiert.″
Harald Eggebrecht, Frisch, fesch, frei. In: Süddeutsche Zeitung, 22. Feburar 2011, S.R6.

Klassikinfo.de, 20. Februar 2011

„[...] Mozarts Prager Symphonie, die durchaus von der historischen Aufführungspraxis befeuert war. Olivier Tardy legte den Taktstock dafür beiseite. Mit temperamentvoller Gestik reizte er die Akzente aus, arbeitete das Andante plastisch aus, modellierte die harmonischen Übergänge spannungsvoll und ließ im Finale Funken sprühen. Die Symphoniker folgten ihm engagiert.″
Gabriele Luster, Bei Gefallen mehr. In: klassikinfo.de, 20.02.2011.

Freie Presse (pau),19. Januar 2009

„Sie waren Zeuge der beinahe elektrisierenden Wiedergabe von Sergej Prokofjews Konzert für Klavier und Orchester. Obwohl das Werk ungeläufig ist, wurde es für den virtuos aufspielenden Pianisten und das vom Gastdirigenten Olivier Tardy inspiriert geführte Orchester zum Riesenerfolg. ... Dann kam das Finale mit Ravels ‹La Valse›... Olivier Tardy löste das Problem souverän: Der Dirigent nahm der Partitur das allzu angstvoll Verzerrte, sorgte für Konturschärfe und Walzerschwung, ohne das atemlose Taumeln dieser Musik zu verharmlosen.″

Berliner Morgenpost,6. Juli 2008

„Die Berliner Sinfoniker [...] gewannen an Sensibilität. Dirigent Olivier Tardy trieb den Klangkörper mit markigen Bewegungen voran. Charmeur Alagna begann, Späßchen zu machen und Handküsse ins Publikum zu werfen. Die zweite Hälfte gehörte den italienischen Komponisten, vor allem Verdi und Puccini.″
Felix Stephan, Opernarien gegen Wind und Wetter. In: Berliner Morgenpost, 06.07.2008

Süddeutsche Zeitung, 27. August 2007

„Dem Dirigenten Olivier Tardy aber ist zu verdanken, dass zwölf Musiker der Kammeroper München - darunter ein Akkordeonspieler - einen herrlich perlenden, manchmal auch schrägen Rossini-Ton zauberten. [...] Kurz: ein leichter, beglückender Sommer-Opern-Spaß.″
Klaus Kalchschmid, Sensation ganz in Weiß. In: Süddeutsche Zeitung, 27.08.2007, S. 59.